A2 – Lektion 5 – Meine Arbeit

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Christina spricht mit Thomas über seine Arbeit. Außerdem hat sie eine Überraschung für ihn.

Thomas:
Hey Christina, na wie geht’s?


Christina:
Mir geht es gut, danke!
Du siehst müde aus.

Thomas:
Ja ich komme gerade von der Arbeit.
Wir hatten ein Problem mit einem Computer. Deswegen musste ich heute länger bleiben.

Christina:
Du Armer!
Wo arbeitest du denn?

Thomas:
Ich arbeite bei der Firma Friedrich GmbH als Programmierer.
Das ist im Stadtteil Neukölln.

Christina:
Bist du schon lange dort?


Thomas:
Ja schon seit sechs Jahren.
Ich habe Informatik studiert. Danach habe ich dort angefangen.

Christina:
Okay, sorry ich kann mir nichts darunter vorstellen.


Was machst du in deinem Beruf?


Thomas:
Das ist kompliziert.
Ich programmiere und repariere Computer. Viel Technik. Sehr anstrengend. Ziemlich langweilig. Aber das Gehalt ist gut. Was machst du beruflich? Also in Australien?

Christina:
In Australien war ich  Erzieherin.
Ich habe lange in einem Kindergarten gearbeitet. Ich liebe Kinder. Daher möchte ich jetzt Lehrerin werden. Aber dafür muss man studieren. Und ich bin manchmal etwas faul.

Thomas:
Lehrerin passt richtig gut zu dir.
Aber ja, “ohne Fleiß kein Preis”, sagen wir hier.

Christina:
Das Sprichwort kenne ich nicht.


Was bedeutet das?


Thomas:
Das bedeutet, dass man hart arbeiten muss, damit man etwas erreicht.


Christina:
Oh ich verstehe.
Deshalb sind alle Deutschen so fleißig? Weil sie alle den “Preis” möchten?

Thomas:
Haha, ja vielleicht.
Aber nicht alle. Ich möchte auch manchmal meine Ruhe haben. Nur arbeiten ist nicht gut. Es ist oft stressig. Und ich bin auch oft faul.

Christina:
Ich finde, wenn man etwas mag, ist es keine Arbeit…
Gefällt dir deine Arbeit nicht?

Thomas:
Naja, es ist nicht mein Traumberuf.
Als Kind wollte ich eigentlich Arzt werden.

Christina:
Oh ja, ich verstehe!
Du kannst ja auch Pilot werden.

Dann kann ich umsonst mit dir fliegen.
Und wir könnten auf der ganzen Welt leben. Was denkst du?

Thomas:
(lacht laut) Aber klar doch!


Christina:
Übrigens... ich habe mich entschieden.
Ich bleibe erstmal in Berlin.

Thomas:
Das ist ja cool! Wirklich?


Christina:
Ja, wirklich!


Thomas:
Was für eine Überraschung!
Großartig! Das müssen wir feiern! Ich freue mich für dich!

Christina:
Ich freue mich auch!